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News von Juli 2011
1. Juli 2011
Vacansoleil-DCM Pro Cycling Team mit Lizard Skins DSP Lenkerband auf der Tour de France
Die Athleten des Vacansoleil-DCM Pro Cycling Teams sind mit dem Lizard Skins DSP Lenkerband von Lizard Skins auf der diesjähringen Tour de France unterwegs. Über ihre Etappen berichten sie hier in ihrem Blog.
Im diesem Video zeigt der Teammechaniker des Vacansoleil-DCM Pro Cycling Teams, Geert Van De Meulebroecke, wie schnell ein Profimechaniker das Lizard Skins DSP Lenkerband wickeln kann.
» mehr6. Juli 2011
Cosmic Sports auf dem FREERIDE Festival in Saalbach-Hinterglemm
Nach der gelungenen Festival-Premiere in 2010 wird der beliebte Urlaubsort im Salzburger Land vom 8. bis 10. Juli 2011 wieder zum Mekka für die internationale Freeride-Szene. Knapp 10.000 Freeride-Fans pilgerten im vergangenen Jahr zur Festival-Premiere. Über 40 Aussteller mit knapp 100 Marken waren auf dem Festival vertreten und präsentierten dort ihre Produktneuheiten und boten diese zum kostenlosen „ausprobieren“ an. Für das „Who-is-Who“ der internationalen Freeride-Szene ist das Dakine FREERIDE Festival 2011 ein fester Termin im Eventkalender.
Das Programm der zweiten Auflage des Dakine FREERIDE Festivals in Saalbach Hinterglemm bietet 2011 wieder an allen drei Tagen erstklassigen Freeride-Sport. Wer die reinste Form des Freeridens fernab des Festival-Trubels erleben möchte, hat mit der „Big 5 Bike Challenge“ (www.bik-5.at) die optimale Wahl getroffen. Die Gondel-unterstützte XXL-Tour mit ihren 5000 Höhenmetern, bei der aber nur knapp 1000 Höhenmeter aus eigener Kraft überwunden werden müssen, wird während des Festival-Wochenendes wieder von vielen Freeridern genutzt.
Am Freitagabend steht der erste Side-Event auf dem Programm. Beim „Maxxis Dual Elimintor“ treten Mann-gegen-Mann und Frau-gegen-Frau in spannenden Zweier-Rennen gegeneinander an. Per Losverfahren wird entschieden ob es auf der speziell für dieses Event errichteten 500-Meter langer Slalom-Strecke zum Duell zwischen zwei Profibikern, zwei Kumpels oder eben zum Fight zwischen Profi und Hobbybiker kommt. Für die vielen Zuschauer an der Strecke sind die Finalläufe am Freitagabend ein spannender Festival-Auftakt nach Maß. Anschließend treffen sich Teilnehmer und Zuschauer auf der Riders-Party im legendären „Goaßstall“.
Am Samstagmittag geben die Nachwuchsbiker auf der Rennpiste des „Maxxis Dual Eliminator“ richtig Gas. Bei der „Kids FREERIDE Challenge“ messen sich Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Natürlich gehen die Kids nicht mit leeren Händen nach Hause. Tolle Preise und Pokale warten auf die jungen Freerider.
Beim „YT Best Trick Award“ powered by Bagjump kann jeder Teilnehmer am Samstagnachmittag zum König der Lüfte gekürt werden. Das riesige 15 x 15 Meter große Luftkissen der Firma Bagjump sorgt nach jeden Schanzen-Sprung für eine weiche Landung. Das Luftkissen steht den Besuchern an allen drei Festivaltagen zur Verfügung.
Ein absolutes Festival-Highlight verspricht am Samstagabend der Urban-Slopestyle-Contest „Dakine Airstrike“. Der Parcours von Joscha Forstreuter und Pierre Edouard Ferry hat es in sich. Die Profi-Freerider springen dabei von einem Hoteldach zum nächsten – Wallrides und Kicker folgen. Der spektakuläre Contest „Dakine Airstrike“ wurde nicht umsonst in die Liste der auserwählten Tour-Stops der FMB World Tour aufgenommen. Die FMB World Tour schließt hochkarätige und erstklassige MTB Events zusammen und gliedert diese in eine komplett neu geschaffene Wettbewerbs-Serie. Im vergangenen Jahr siegte der Deutsche Amir Kabbani knapp vor dem Franzosen Yannick Granieri und Tobi Wrobel ebenfalls aus Deutschland. Auch für 2011 haben sich wieder viele Top-Fahrer angesagt.
Auch der letzte Festivaltag hat es noch mal in sich. Beim „Rose Speedwheelie Contest“ jagen die Teilnehmer nach und nach auf dem Hinterrad eine 150 Meter lange Piste hinunter in eine Radarfalle. Beim Wheelie-King Bobby Root zeigte das Messgerät 2010 mit über 60 km/h die schnellste Geschwindigkeit an. Doch die Konkurrenz schläft nicht und hat sich für 2011 gut vorbereitet.
Der „Scott Gang Battle“ bildete am Sonntagnachmittag wieder den sportlichen Höhepunkt und krönenden Abschluss des zweiten DAKINE FREERIDE Festivals powered by Nissan in Saalbach Hinterglemm. Dieses neue Race-Format ist ein Downhillrennen mit Massenstart – ähnlich der beliebten Avalanche Serie. Spektakuläre Bilder boten sich 2010 den tausenden Zuschauern bei Österreichs erstem Massendownhill. Insgesamt 398 Starter aus neun Nationen stellten sich der Herausforderung auf der acht Kilometer und 1000 Höhenmeter langen Strecke der X-Line am Saalbacher Schattberg und „battelten“ um insgesamt 3500 Euro Preisgeld. Für dieses Jahr rechnet der Veranstalter mit über 500 Teilnehmern.
Alle weiteren Infos zum Dakine FREERIDE Festival Saalbach Hinterglemm powered by Nissan sowie Fotos und Anmeldeformulare für die einzelnen Side-Events liefert die Festival-Homepage www.freeride-festival.com und www.saalbach.com .
» mehr19. Juli 2011
Der härteste Profi der Tour de France fährt das strapazierfähigste und bequemste Lenkerband
Johnny Hoogerland (Vacansoleil-DCM) hatte auf der denkwürdigen 9. Tour-Etappe riesiges Glück im Unglück. Nachdem ein TV-Wagen ihn und den Spanier Juan Antonio Flecha (Sky) rund 35 Kilometer vor dem Ziel umgefahren hatte, musste man das Schlimmste befürchten. Doch beide Fahrer stiegen wieder auf ihre Räder und konnten die Etappe trotz schwerer Blessuren beenden.
Dabei schien der Tag für Hoogerland einen optimalen Verlauf zu nehmen.
Nachdem er am Samstag sein Bergtrikot an den US-Amerikaner Tejay van Garderen (HTC Highroad) hatte abgeben müssten, wollte es sich der 28-Jährige auf dem mit acht Bergwertungen gespickten Teilstück wieder zurückholen.
Hoogerland, der sich in den vergangenen Jahren einen Ruf als angriffslustiger Fahrer erworben hatte, schaffte es tatsächlich in die Gruppe des Tages und sammelte unterwegs auch fleißig Punkte für den Bergpreis. So viele, dass es zur Rückeroberung des Bergtrikots reichte. 22 Zähler hat Hoogerland nun auf seinem Konto.
Doch es hätten noch mehr sein können. Denn an den letzten beiden Bergwertungen konnte Hoogerland nicht mehr um den Punkte kämpfen. Gut 35 Kilometer vor dem Ziel wurden er und der Spanier Juan Antonio Flecha (Sky) von einem Fahrzeug des französischen Fernsehens über den Haufen gefahren.
Der Fahrer des Wagens wollte auf einer engen Allée links an der fünfköpfigen Spitzengruppe vorbeifahren, scherte aber viel zu früh wieder nach rechts ein und mähte dabei Flecha um. Der stürzte in Hoogerland hinein, der wiederum in hohem Bogen in eine Wiese flog. Zunächst musste man das Schlimmste befürchten. Doch nach einigen Minuten konnte der Niederländer das Rennen fortsetzen.
Fast nebensächlich war es dann, dass Hoogerland auch aller Chancen auf weitere Bergpunkte und sogar auf einen möglichen Tagessieg beraubt worden war. Die Zielankunft nämlich hätte dem endschnellen Hügelspezialisten gelegen. Statt um den prestigeträchtigen Tagessieg zu kämpfen, wurde Hoogerland – gemeinsam mit Flecha – zum kämpferischsten Fahrer der Etappe gewählt. Ein schwacher Trost für den Allrounder, der mit einigen Wunden und 16:44 Minuten Rückstand auf seine ehemaligen Begleiter ins Ziel rollte.
„Wir können froh sein, dass wir noch am Leben sind“, sagte Hoogerland, der drei große und sehr tiefe Schnittwunden davon trug und sich am Abend in einem Krankenhaus eingehend untersuchen lassen wird.
Gegenüber dem Fahrer des Autos, das ihn zu Fall gebracht hatte, ließ er Milde walten. „So etwas macht doch niemand absichtlich. Man kann niemandem die Schuld geben. Es war einfach ein tragischer Unfall", sagte er.
Bei der Siegerehrung kamen Hoogerland die Tränen. Wohl weniger aus Freude über das Bergtrikot – sondern aus Freude, dass er diesen Tag überlebt hat.
20. Juli 2011
Mégavalanche: Onza-Rider Wildhaber trotz Stürzen auf dem Podest
René Wildhaber jagt weiter seinen siebten Sieg beim Mégavalanche Alpe d’Huez: Nach zwei Stürzen und einer Aufholjagd reichte es dem Onza Tires-Teamfahrer noch zu Rang Drei. Nicht nur für die Strassenprofis ist die Alpe d’Huez ein magischer Ort: Alljährlich findet hier auch das prestigeträchtigste Rennen der Mégavalanche-Serie statt. Onza Tires-Teamfahrer René Wildhaber konnte dieses Langstrecken-Downhillrennen mit Massenstart schon sechs Mal gewinnen. Und so war das Ziel schon im Voraus klar: Sieg Nummer Sieben musste her! Aber die Konkurrenz war stark: Die schnellsten 350 Fahrer der Qualifikation traten auf 3300 Meter über Meer oben auf dem Pic Blanc an, um sich von dort auf den Weg in Richtung Ziel zu machen. Das schlechte Wetter vor dem Rennen und das warme Frühjahr sorgten für ein nochmals härteres Geläuf: Wo sonst gleich nach dem Start der Firnschnee des Sarenne-Gletschers zu queren war, warteten diesmal nur wenig Schnee, dafür aber umso grössere Geröllfelder mit zahllosen spitzen Steinen. Wie viele seiner Konkurrenten hatte auch René Wildhaber mit Platten zu kämpfen – und das, obwohl er den Ibex DH in 2.4 Zoll Breite aufgezogen hatte, montiert ohne Schlauch und dafür mit Dichtmilch. Zwei mal sah er sich im Verlauf der Trainingsfahrten gezwungen, einen Hinterreifen wegen Schnitten in der Karkasse zu wechseln.
Als es ernst galt, übernahm zunächst Nicolas Vouilloz die Führung, gab sie aber wegen eines Fahrfehlers rasch wieder her. An seiner Stelle bestimmte nun eine Vierergruppe mit René Wildhaber, Rémy Absalon, Ludovic May und Jérôme Clementz das Tempo. Prompt konnte sich Wildhaber leicht absetzen. Das
Rennen war besonders nach dem Start ein brutaler Kampf, und leider hab ich mich in Führung liegend von einem der Kamera-Helikopter ablenken lassen. Prompt bin ich in einer verblockten Passage mit der Kurbel auf einen Felsen geknallt, ziemlich heftig abgeflogen und aufm Kopf gelandet. Darauf bin ich kurz benommen liegen geblieben und gleich nochmals gestürzt, als ich wieder weiter fahren wollte.
René Wildhaber nahm in der Folge etwas Tempo raus und fuhr sein eigenes Rennen. Immerhin war er dabei noch immer so schnell, dass er die Lücke zu Nicolas Vouilloz wieder schliessen und kurz vor dem Ziel an diesem vorbei ziehen und sich Rang Drei sichern konnte – eine gute Minute hinter dem Sieger Rémy
Absalon und nur zehn Sekunden hinter dem zweit platzierten Jérôme Clementz. Angesichts der beiden Stürze im Rennen zeigte sich Wildhaber mit diesem Resultat zufrieden.
22. Juli 2011
Neue Gesichter bei Cosmic Sports
Cosmic Sports baut sein Team um zwei neue Mitarbeiter aus: Mit Frank Hanewinkel, der seit Juni die Postleitzahlengebiete 2 (mit Ausnahme 23), 30-33 und 37 im Auftrag von Cosmic Sports betreut, wird ein neuer Außendienstmitarbeiter ins Rennen geschickt. Der 42-jährige Münsteraner war seit 1997 als freier Handelsvertreter bislang für Principia, Isaac, Bergwerk und RTI Sports unterwegs und vertritt aktuell neben dem Cosmic Sports Portfolio die Marken Sugoi, Sport Direkt (Rudy Project) und Ghost Bikes.
Seit Mai ist Bernhard Kessler bei Cosmic Sports in Fürth mit der Serviceleitung betraut. Der 29-jährige Zweiradmechaniker-Meister ist zudem als Chief Mechanic auf der IDM Superbike für BMW tätig.
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