Fabien Barel lud einige der weltbesten Downhiller und Freerider in den Himalaya. Beim «Urge Nepal» ging
es nicht nur um Sieg und Plätze, sondern auch ums Erlebnis – und einen guten Zweck, denn das Startgeld
kommt dem Bau von Schulen in Nepal zu Gute.
Eigentlich hätte das Rennen auf wortwörtlich atemberaubenden 5100 Metern über Meer losgehen sollen,
im Schatten des Dhaulagir. Weil der Wetterbericht aber Schnee bis auf 4400 Metern über Meer vorher
sagte, wurde die Strecke entsprechend verkürzt – und auf «nur» 4350 Metern über Meer gestartet. Von
dort gings rasant und über zunächst felsiges, dann von Dornenbüschen durchsetztes Gelände hinunter bis
auf 2600 Meter. Und das von oben bis unten auf Singletrails.
René Wildhaber wurde seinem Ruf als weltbestem Langstrecken-Downhill-Spezialisten einmal mehr
gerecht, denn der Flumserberger musste sich nur zwei Fahrern beugen, die bereits Downhill-Weltmeister
waren: Mit Fabien Barel sicherte sich der Gastgeber auch gleich den Sieg beim «Urge Nepal» - mit der
einzigen Zeit unter 30 Minuten. Dahinter reihten sich Nicolas Vouilloz und René Wildhaber ein – ein
illustres Podium. Als Zugabe gabs für alle Teilnehmer nach dem Rennen eine weitere Abfahrt über 70km,
um zurück nach Pockara zu gelangen.
Bei seinem Abenteur im Himalaya vertraute René Wildhaber wie gewohnt auf den «Ibex DH» von Onza
Tires, in 2.4 Zoll Breite und einer 45a-Gummimischung. Diese montierte er ohne Schlauch und mit einer
Portion NoTubes-Dichtmilch auf Bontrager Tubeless-Felgen. «So hatte ich optimale Traktion – und
trotz der vielen Dornenbüsche im unteren Streckenteil keinerlei Luftverlust», blickt Wildhaber auf das
Abenteuer im Himalaya zurück.
Urge Nepal, Klassifikation:
1. Fabien Barel, FRA, in 29.25min
2. Nicolas Vouilloz FRA, in 30.07
3. René Wildhaber, SUI, in 30.37
4. Greg Doucende, FRA, in 31.38
5. Alexandre Balaud, FRA, in 32.05
6. Olivier Giordanengo, FRA, in 32.22
7. Sam Peridy, FRA, in 36.20
8. Darren Berrecloth, CAN, in 36.41
9. Nico Vink, BEL, in 37.52
10. Maurin Trocello, FRA, in 42.12
11. Simone Zaniboni, ITA, in 43.36
12. Sabrina Jonnier, FRA, in 45.14
13. Kumar Pun, NEP, in 1:22.13h


































