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20. Juli 2011 Mégavalanche: Onza-Rider Wildhaber trotz Stürzen auf dem Podest

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Pictures: David Schultheiß

René Wildhaber jagt weiter seinen siebten Sieg beim Mégavalanche Alpe d’Huez: Nach zwei Stürzen und einer Aufholjagd reichte es dem Onza Tires-Teamfahrer noch zu Rang Drei. Nicht nur für die Strassenprofis ist die Alpe d’Huez ein magischer Ort: Alljährlich findet hier auch das prestigeträchtigste Rennen der Mégavalanche-Serie statt. Onza Tires-Teamfahrer René Wildhaber konnte dieses Langstrecken-Downhillrennen mit Massenstart schon sechs Mal gewinnen. Und so war das Ziel schon im Voraus klar: Sieg Nummer Sieben musste her! Aber die Konkurrenz war stark: Die schnellsten 350 Fahrer der Qualifikation traten auf 3300 Meter über Meer oben auf dem Pic Blanc an, um sich von dort auf den Weg in Richtung Ziel zu machen. Das schlechte Wetter vor dem Rennen und das warme Frühjahr sorgten für ein nochmals härteres Geläuf: Wo sonst gleich nach dem Start der Firnschnee des Sarenne-Gletschers zu queren war, warteten diesmal nur wenig Schnee, dafür aber umso grössere Geröllfelder mit zahllosen spitzen Steinen. Wie viele seiner Konkurrenten hatte auch René Wildhaber mit Platten zu kämpfen – und das, obwohl er den Ibex DH in 2.4 Zoll Breite aufgezogen hatte, montiert ohne Schlauch und dafür mit Dichtmilch. Zwei mal sah er sich im Verlauf der Trainingsfahrten gezwungen, einen Hinterreifen wegen Schnitten in der Karkasse zu wechseln.


Als es ernst galt, übernahm zunächst Nicolas Vouilloz die Führung, gab sie aber wegen eines Fahrfehlers rasch wieder her. An seiner Stelle bestimmte nun eine Vierergruppe mit René Wildhaber, Rémy Absalon, Ludovic May und Jérôme Clementz das Tempo. Prompt konnte sich Wildhaber leicht absetzen. Das
Rennen war besonders nach dem Start ein brutaler Kampf, und leider hab ich mich in Führung liegend von einem der Kamera-Helikopter ablenken lassen. Prompt bin ich in einer verblockten Passage mit der Kurbel auf einen Felsen geknallt, ziemlich heftig abgeflogen und aufm Kopf gelandet. Darauf bin ich kurz benommen liegen geblieben und gleich nochmals gestürzt, als ich wieder weiter fahren wollte.


René Wildhaber nahm in der Folge etwas Tempo raus und fuhr sein eigenes Rennen. Immerhin war er dabei noch immer so schnell, dass er die Lücke zu Nicolas Vouilloz wieder schliessen und kurz vor dem Ziel an diesem vorbei ziehen und sich Rang Drei sichern konnte – eine gute Minute hinter dem Sieger Rémy
Absalon und nur zehn Sekunden hinter dem zweit platzierten Jérôme Clementz. Angesichts der beiden Stürze im Rennen zeigte sich Wildhaber mit diesem Resultat zufrieden.

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